Mögliche Schriftlesungen im Traugottesdienst

So steht es geschrieben im 1. Buch Mose (im 1. Kapitel):

Gott sprach: "Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei!"
Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bild Gottes schuf er ihn; und er schuf sie als Mann und Frau.
Und Gott segnete sie.

Das Hohelied sagt im 8. Kapitel:

Liebe ist stark wie der Tod. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn, so daß auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können.

Über die Gemeinschaft in der Ehe sagt Jesus im Matthäus-Evangelium, im 19. Kapitel:

Gott, der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach:
"Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!"

Zu seinen Jüngern sagt Jesus Christus im Johannes-Evangelium, im 15. Kapitel:

"Wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde."

Der Apostel Paulus schreibt im 1. Korintherbrief im 13. Kapitel:

"Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerrechtigkeit, sei freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie duldet alles.

Und im 1. Johannesbrief heißt es im 4. Kapitel:

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.